Bibliographie
Kein Bücherverkauf über dieser Webseite. Mehr über den Autor erfahren Sie in der Biographie.
„Gitarre oder Stethoskop“ (Jugendbuch, 1978)
Das Abitur hat Baltus in der Tasche; Medizin will er studieren, aber einen Studienplatz hat er nicht. Sein Vater will seine Beziehungen spielen lassen. Das will Baltus nicht. Und gibt es eine Band, die ihn als Gitarrist haben will. Er schwingt sich auf sein Motorrad, fährt in die letzten Ferien: Zeit der Entscheidung.
Russische Ausgabe:
„Berlin, hier bin ich“ (Jugendbuch, 1982)
Ein Stück DDR-Realität: Da hat einer Pläne, die sich nicht verwirklichen lassen. Er soll diszipliniert werden. Wer will das schon? Ditti jedenfalls nicht. Also weicht er gekonnt aus ins Abenteuer: Das heißt BERLIN…
„Pierre“ (Kinderbuch, 1983)
Der Alltag eines Jungen in Paris – erzählt mit warmem Blick auf das Leben in der französischen Hauptstadt. Pierre erlebt die kleinen und großen Abenteuer seiner Kindheit, zwischen Schule, Freundschaft und den Straßen von Paris.
„Schwester Tina“ (Jugendbuch, 1985)
Sie ist Krankenschwester auf einer Neugeborenenstation in einem Krankenhaus in Berlin. Ihr Freund ist Soldat. Zeit der Trennung. Zeit der Probleme?
„John-Lennon-Report“ (Biographie, 1986)
Ein interessantes Buch zur legendären Geschichte der Beatles. Hier sind Antworten zu finden auf viele Fragen.
Russische Ausgabe:
„Simons Reise zum Es-war-einmal-Stern“ (Kinderbuch, 1988)
Simons utopische Reise zum Stern, auf dem die Märchen wie Blumen wachsen. Mit dem brummigen Opa Ludwig, seinem Reisebegleiter, hat er allerhand Abenteuer zu bestehen.
„Das bayerische Jahr“ (Roman, 2006)
Da geht einer auf Reisen, die Reise heißt Flucht und geht von Schlesien über Dresden bis in ein niederbayerisches Dorf. Der Held ist fast zehn Jahre alt. In Dresden überlebt er mit seiner Mutter das Bombeninferno. Das bayerische Jahr schließt das Kriegsende ein und die ersten Monate danach. Eine aufregende, prägende Zeit, die dem Zehnjährigen Entscheidungen und Handlungen abverlangt, die existentieller Art sind… Dennoch ist dieser Roman kein Leidensbericht, weil der Held der Geschichte ein entfernter Verwandter des grimmelshausenschen „Simplizissimus“ zu sein scheint.
„Jonas, erzähl mal von Paris“ (Roman, 2010)
Es war kein Paradies, dieses Land, aber nur Jammertal und Unrechtsstaat und sonst gar nichts, das war es auch nicht. Zwischen Oder und Elbe, zwischen Thüringerwald und Ostseestrand wurde gelebt, geliebt, gearbeitet, geträumt, vierzig Jahre lang, unter Umständen, die man ab irgendwann „real existierenden Sozialismus“ nannte und unter Bedingungen, die von einem Phänomen bestimmt wurden, das „Kalter Krieg“ hieß.
Jonas, mit richtigem Vornamen Friedhelm, und Rudolf Druse lebten in diesem Land. Kraftfahrer und Großmaul mit Realitätssinn, der eine; Journalist zwischen Zustimmung aus Überzeugung und Widerspruch, der andere.
Über Befindlichkeiten nach dem Akt, der je nach politischem Standort „Wiedervereinigung in Freiheit“ oder „Einverleibung“ genannt wird, gibt ein unverhofftes Wiedersehen im Jahre vier (nach neuer deutscher Zeitrechnung) der beiden Protagonisten des Romans in „Sankt Leningrad“ Aufschluss.
Durch ironisch gebrochene Sicht- und Schreibweise gerät das Ganze nicht zur elegischen Eloge auf Vergangenes, sondern durchaus zum Lesevergnügen.